Karijini
Dauer: 6 Tage
1. Tag: Von Karratha zum Millstream Chichester-Nationalpark/Tom Price
2. Tag: Von Tom Price nach Karijini
3. Tag: Karijini
4. Tag: Von Karijini und Tom Price nach Dampier
5. Tag: Dampier
6. Tag: Von Dampier nach Karratha
Karijini ist einer der größten und zweifellos einer der eindrucksvollsten Nationalparks Australiens.
Die zerklüftete rote Schönheit des Nationalparks hinterlässt einen unvergesslichen Eindruck. Der Park ist ein Paradies für Abenteurer und ist berühmt für seine steilen Schluchten, Wasserfälle und kühlen Flüsse, die zum Baden einladen.
Besuchen Sie den Karijini-Nationalpark am besten mit einer geführten Geländewagentour. Mehrere Reiseveranstalter bieten Touren von Perth nach Karijini und die umliegenden Gegenden an.
Sie können auch nach Exmouth, Karratha oder Broome fliegen und sich dort einer Reisegruppe anschließen oder ein Auto mieten und selbst fahren.
Diese Reiseroute beginnt in Karratha.
1. Tag: Von Karratha zum Millstream Chichester National Park / Tom Price
Die Fahrt nach Tom Price dauert sechs Stunden. Aber nur keine Eile - die Strecke führt durch den malerischen Millstream Chichester-Nationalpark, wo von Ende Juli bis Oktober zahlreiche Wildblumen blühen.
Legen Sie hier eine Rastpause ein und erkunden Sie die tiefen Schluchten, von Bäumen gesäumten Flüsse und verborgenen Wasserlöcher, einschließlich des Höhepunkts, des Chinderwarriner Pool am Fortescue River. Naturliebhaber können die außergewöhnlichen Millstream-Palmen und Libellen in Wassernähe bewundern. Verweilen Sie bis am späten Nachmittag, um Kängurus und Flughunde zu erspähen.
Als Übernachtungsmöglichkeit bieten sich die schattigen Campingplätze bei Deep Reach und Crossing Pool an. Sie können auch bis nach Tom Price weiterfahren und dort übernachten.
Camping im Park wird empfohlen, und Frühaufsteher werden oft mit einem Blick auf die örtliche wilde Tierwelt in der Nähe des Wassers belohnt.
Übernachtung: Tom Price
2. Tag: Von Tom Price nach Karijini
Schließen Sie sich von Tom Price aus einer geführten Tour nach Karijini an oder besuchen Sie das Karijini Visitors Centre am Banjima Drive.
Dieses Besucherzentrum besticht durch ein faszinierendes Design, und die Schaukästen bieten einen Einblick in die Geschichte und kulturelle Entwicklung der Region.
Das Gebäude selbst ist eine Attraktion für alle Besucher. Als Konstruktionsmaterial wurde absichtlich rostroter Stahl gewählt, der optisch mit der roten Erde harmoniert. Das Design des Zentrums stellt einen laufenden Waran dar und symbolisiert den fließenden Übergang von der Vergangenheit in die Zukunft.
Besuchen Sie als Nächstes die malerischen Hamersley Ranges von Karijini. Falls Ihr Fitnessniveau unterdurchschnittlich ist, sollten Sie das Wandern auf diesen ziemlich anspruchsvollen Wegen ruhig angehen lassen. Als Belohnung nach der Strapaze werden Ihnen dramatische Aussichten und von dichtem Farn umgebene Wasserstellen geboten, wo Sie ins kühle Nass springen können.
Knox und Red Gorges, Joffre Falls und Weano Gorge dürfen auf dem heutigen Tagesplan nicht fehlen. Endstation ist der Oxer Lookout, wo vier Schluchten aufeinander treffen. Es erwartet Sie eine fantastische Aussicht, besonders gegen den späten Nachmittag, wenn die Risse in der Felswand mit Schatten bedeckt werden und die roten Schluchten beinahe zu glühen scheinen. Aufgrund der erstaunlichen Tiefe und Komplexität der Formationen werden auch Fotoaufnahmen diesem Schauplatz nicht gerecht.
Übernachten Sie auf dem Savannah Campingplatz in der Nähe von Wano, oder ziehen Sie zum Dales Gorge Campingplatz weiter.
Diese sicheren Campingplätze in der Wildnis sind einfache Anlagen mit Grubentoiletten, Gasgrills und Tischen, ideal fur ein risikofreies Buschcamping-Erlebnis.
Mit zunehmender Dunkelheit können Sie am klaren Nachthimmel die funkelnden Sterne zählen.
Übernachtung: Karijini
3. Tag: Karijini
Gehen Sie es heute etwas gemütlicher an und erkunden Sie gemächlich die malerische Dales Gorge. Wandern Sie vom Circular Pool zu den Fortescue Falls und genießen Sie ein erfrischendes Nachmittagsbad.
Übernachten Sie heute auf dem Dales Gorge Campingplatz oder fahren Sie über den Mount Bruce (Westaustraliens zweithöchster Gipfel) weiter nach Tom Price. Abenteuerlustige Wanderer können bis zur Gipfelspitze klettern, wo sich Ihnen ein herrlicher Panoramablick über den Nationalpark eröffnet. Diese Aussicht macht deutlich, wie groß und dünn besiedelt das Outback ist.
Übernachtung: Karijini
4. Tag: Von Karijini und Tom Price nach Dampier
Fahren Sie zurück durch den Millstream Chichester-Nationalpark, und legen Sie dieses Mal eine Pause am Python Pool ein. Besuchen Sie auch das Besucherzentrum, das einst ein wunderschönes Gehöft war.
Bevor Sie Karratha erreichen, biegen Sie zum Strandort Dampier ab. Dieses idyllische Städtchen wurde als Zulieferungsort für die Eisengewinnungs- und Salzabbauindustrie errichtet, und ist eine an der Küste gelegene Oase. Dampier schmiegt sich an das Ufer der King Bay und bietet palemengesäumte Strände und eine ruhige See.
Genießen Sie ein Picknick oder Barbecue am Strand, und übernachten Sie in einem der vielen Hotels, Wohnmobilparks oder Campingplätzen.
Übernachtung: Dampier
5. Tag: Dampier
Eine Bootsfahrt zum Dampier-Archipel steht heute als Erstes auf dem Tagesprogramm. Diese Gruppe von 42 Inseln ist ein Paradies für Hochseefischer, Korallenrifftaucher und Schnorchler.
Halten Sie Ausschau nach Schildkröten, Vögeln, Delfinen und Dugongs (Seekühen). Zwischen Juni und September können Sie auch Wale sichten.
Das Buschcamping haben Sie ja bereits hinter sich. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, auf einer einsamen Insel zu kampieren. Dies ist auf den meisten Inseln gestattet. Wählen Sie einfach Ihr Inselparadies aus und es wartet ein unvergessliches Erlebnis in völlig zurückgezogener Einsamkeit auf einer unbewohnten Insel auf Sie.
Sie können aber auch eine Bootsfahrt in der Dämmerung buchen und anschließend wieder in Ihre Unterkunft in der Stadt zurückkehren.
Übernachtung: Dampier
6. Tag: Von Dampier nach Karratha
Bevor Sie Dampier verlassen, sollten Sie die Burrup Peninsula erkunden, die sich vom Stadtzentrum in nordöstlicher Richtung erstreckt.
Hier können Sie über 10.000 Felsmalereien der Aborigines bewundern. Nirgendwo anders finden sich mehr auf einer solch kleinen Fläche.
Auf der Halbinsel befinden sich auch die riesigen North-West-Schelfgasprojekte. Ein Besuch im Besucherzentrum ist empfehlenswert.
Das Zentrum bietet einen Überblick über die Geschichte der Bergbau- und Gasförderungsindustrie in der Gegend. Von hier aus haben Sie eine eindruckvolle Aussicht über die Gasspeicheranlagen.
Kehren Sie nach Karratha zurück, um diese Reiseroute abzuschließen.
Übernachtung: Karratha
Für die Fahrt von Karratha zurück nach Perth sollten Sie einen weiteren Tag oder sogar zwei Tage einplanen. Sie können auch einen Direktflug buchen, falls die Zeit knapp ist.