Edward Hopper nutzte die Fotografie zunächst, um architektonische Details und Räume festzuhalten, da er glaubte, diese Bilder würden seine künstlerische Entwicklung fördern. Schließlich gab er diese Methode jedoch auf, überzeugt davon, dass Fotografien die menschliche Perspektive nicht akkurat wiedergeben konnten.

1992 feierte eine Ausstellung Hoppers Einfluss und präsentierte amerikanische Fotografen, die das Zusammenspiel von Fotografie und Malerei erforschten. Der Fotograf Joel Meyerowitz hob den Unterschied zwischen der Momentaufnahme der Fotografie und dem bewussten Prozess der Malerei hervor, doch was geschieht, wenn beide Sprachen in einem Werk vereint werden?

Dieses Projekt vereint beide Medien und präsentiert eine von Hoppers Werk inspirierte Fotoserie, in der Fensteransichten in Acryl auf Leinwand gemalt sind. Die Szenografie ist größtenteils maßstabsgetreu gestaltet und zeigt Hoppers Frau Jo, wie er sie porträtiert hat.

Ist es ein Porträt von ihr oder, wie Hopper es sah, eine universelle Darstellung eines jeden, der Zuflucht sucht?

Entscheidet selbst, was durch das Fenster zu sehen ist.

Diese Ausstellung ist Teil des Head On Photo Festival Perth, präsentiert von der Head On Foundation.