Vorgestellt von Jo Baker


Mit seiner unbekümmerten Einstellung zum Leben folgt der rastlose Abenteurer und Fotograf Aaron Green mit seinem treuen Troopy, seiner Drohne und seiner Kamera einfach der Richtung, in die ihn die Stimmung gerade führt. Und wo er auch landet, erzählt er faszinierende visuellen Geschichten, die die Menschen in ihren Bann ziehen und dazu inspirieren, die unglaublichen Traumwelten Westaustraliens zu erkunden.


Der Traumreisende Aaron Green unterwegs in Westaustralien


Wer nur fünf Minuten auf Aarons Instagram-Feed (Lands Unseen) verbringt, kommt angesichts der Weite, Lebendigkeit und Stille Westaustraliens nicht mehr aus dem Staunen heraus. Gehen Sie mit ihm gedanklich auf Reisen: Gleiten Sie über die weitläufigen Salzseen im Goldenen Outback und bestaunen Sie ihre sich wandelnden und überraschenden Farbtöne. Schweben Sie über die rostroten Felsen der Dampier-Halbinsel in der Kimberley Region. Sehen Sie sich einen Sonnenuntergang über dem Meer an und bestaunen Sie dabei das Spy-hopping der Buckelwale. Und erleben Sie ein wundersames Universum an Sternkonstellationen am endlosen Nachthimmel.

„Es sind die Möglichkeiten, die am meisten an den Roadtrips in Westaustralien schätze“, sagt Aaron. „Eben noch bist du in Perth und ein paar Autostunden später befindest du dich in einem völlig anderen Ökosystem. Und selbst wenn man nur zwei Stunden von einer Station zur nächsten fährt, fühlt es sich jedes Mal wie eine ganz neue Erfahrung an. Es gibt einfach so viel zu sehen. Westaustralien bietet unglaublich viele Möglichkeiten.“

Diese Fülle an Möglichkeiten gibt Aaron die Freiheit, seine Reisen beliebig zu gestalten, ungeplante Stopps in abseits gelegenem Terrain einzulegen, Geschichten wiederzuentdecken, die mit der Zeit verloren gegangen sind, und sein Lager an versteckten Plätzen aufzuschlagen.


Aarons Troopy und Reisebegleiter genannt „Layla“


Im Wesentlichen ist sein Leben ein einziger großer Roadtrip. Und doch gibt es Orte, an die er immer wieder zurückkehrt, und vertraute Erlebnisse, die ihn aufs Neue überraschen.

„Etwas, das mich jedes Mal wieder tief berührt, sind die Sonnenuntergänge im Outback. Wenn man in den Rückspiegel schaut und der Staub im Licht der untergehenden Sonne hochwirbelt … es ist ein ganz einfacher Moment, aber er geht mir jedes Mal unter die Haut.“

„Es ist auch diese unglaubliche Weite. Und das außergewöhnliche Farbspektrum von Lila- bis zu Orangetönen, das man sieht, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist. Es ist etwas ganz Besonderes.“


Die Pinnacles im Rückspiegel, Nambung National Park


Häufig macht Aaron auch Aufnahmen etwas nördlich von Wongan Hills im Goldenen Outback, wo die Salzseen in allen Pastelltönen des Regenbogens leuchten. Oder vom Sonnenuntergang hinter der Israelite Bay, nahe Esperance, umgeben von den Bilbunya Dunes, die fast wie Berge wirken.

„Diese riesigen, hoch aufragende Dünen gehen in die Great Australian Bight über. Man kann dort direkt am Strand campen. Und jedes Mal sind die Sonnenuntergänge, der Ort, die Anfahrt und das ganze Erlebnis einfach traumhaft“, sagt Aaron mit einem Lächeln.

Und was wäre ein Roadtrip ohne passende Playlist? Auf seinen zahllosen Abenteuern hat Aaron die ultimative Compilation erstellt, um die jeweils einzigartigen Vibes der Region zu unterstreichen.

„Zum Südwesten mit seinen tiefen Wäldern und den wunderschönen, weitläufigen Küsten passt eher entspannte Musik, von Künstlern wie Bon Iver. Im Goldenen Outback ist die Stimmung eher bluesig-rockig und verlangt nach Musik von Tame Impala oder Lord Huron. Richtung Korallenküste wird es etwas tropischer – vielleicht ein bisschen French New Wave, Polo & Pan. Im Nordwesten läuft meist viel alter Blues, der perfekt zu diesem Gefühl des alten australischen Lands passt.“


Cruisen entlang des Eagle Bay Beach, Südwesten Australiens


Er rät dazu, ins Auto zu steigen, die Playlist zu starten und sich in der Weite des Landes und den kleinen Momenten zu verlieren. In kleinen Landstädtchen und lokalen Kneipen viele kleine Dinge zu entdecken, die einen auf besondere Weise ansprechen.

„Für mich ist ein Traumreisender jemand, der bereit ist, sich selbst wirklich kennenzulernen und herauszufinden, was in ihm steckt. Meiner Meinung nach geht es beim Reisen nicht so sehr darum, sich selbst zu finden, als darum, sich selbst zu formen.“

Veröffentlicht im Januar 2026.