„Earth Emotions“ verbindet ein tief bewegendes Musikprogramm mit visuellen Elementen und gesprochenem Wort und zeigt so einen Weg von der Entfremdung zur Verbundenheit mit der Natur auf, wodurch Hoffnung auf eine bessere Zukunft geweckt wird. Die Aufführung präsentiert ein beeindruckendes Programm mit Kompositionen des Bowerbird Collective, mit Simone Slattery an der Violine, Anthony Albrecht am Cello und dem Umweltphilosophen Glenn Albrecht als Sprecher.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat Prof. Albrecht viele neue Wörter für unsere neue Welt eingeführt und uns damit die Möglichkeit gegeben, unsere Erd-Emotionen, sowohl positive als auch negative, zu benennen und uns mit der Vision einer Rückkehr zur Harmonie mit der Natur zu stärken.
Diese Performance führt den Zuhörer von negativen Erdgefühlen wie der „Solastalgie“ hin zu positiven Gefühlen wie der „Soliphilie“ und schließlich in eine Zukunft der Wiederverbindung mit der Natur, die gemeinsam vorstellbar gemacht werden kann, das „Symbiozän“.

Das Programm beginnt mit Bibers außergewöhnlicher Violinsonate „Verkündigung“ aus dem Jahr 1674, gefolgt von sensationellen Duos für Violine und Violoncello von Montgomery und Vasks. Diese neue Musik geht direkt ins Herz. Den Abschluss bildet Bachs zeitlose Arie aus den Goldberg-Variationen, gefolgt von Marin Marais’ ergreifend schönem Werk „Les Voix Humaines“ („Die Stimme der Menschheit“).

„Earth Emotions“ ist eine wichtige philosophische Reflexion und eine mitreißende musikalische Erkundung unseres Platzes im Netz des Lebens.